Kontrollierte Wohnraumlüftung und Bodenaufbau

Bei Niedrigenergie (oder Passivhäusern) wird heutzutage fast immer eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung eingebaut.

Diese besteht aus Verrohrungen im ganzen Haus die die verbrauchte Luft absaugen und über eine „Fortluft-Öffnung“ wieder abgeben. Vize versa wird frische Luft von außen eingesaugt und in den Räumen – je nach Bedarf – abgegeben.  Im Winter wird diese frische, aber kalte Luft vorab, durch die warme, nach außen abgeleitete Abluft, erwärmt. Dies wiederum spart Heizkosten. Und zwar gewaltig.

Die Verrohrungen selbst liegen in den Wänden, am Boden oder in der Decke. Bei uns liegen sie im Erdgeschoss am Boden, direkt auf der Kellerdecke. Darüber kommt die sogenannte Beschüttung. Der weitere Bodenaufbau folgt.

 

Vorteile:

  • Ungesunder Anstieg von Kohlenstoffdioxid (durch ausgeatmete Luft) wird verhindert
  • Auch in schlecht gelüfteten Räumen (z.B.: im Keller oder im Schlafzimmer) stets gesunde Frischluft
  • Feuchtigkeitsregulierung über das System
  • Daher keine Schimmelbildung möglich
  • Durch spezielle Filter keine Pollen, kein Staub oder andere Schadstoffe
  • Kein Luftzug in den Räumen
  • Kein Abkühlen der Raumtemperatur durch Lüften im Winter.
  • Dadurch Verringerung der Heizkosten
  • Wärmerückgewinnung durch Abluft von 80-95%
  • Damit erneute Verringerung der Heizkosten
  • Gleichzeitige Kühlung der Räume möglich

 

Nachteile:

  • Relativ hohe Anschaffungskosten
  • Muss von Anfang an mitgeplant werden

 

 

Kombiniert wird eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Modernster Heiztechnik. In Form einer Luftwärme-Pumpe oder mittels Erdwärme.

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